Newsletter

das Team WIR-BMHS FCG fordert:

Stärkung des Lehrberufs durch gesellschaftliche WERTSCHÄTZUNG und Respekt!

Dazu zählt auch Respekt gegenüber den Lehrpersonen im Alltag und im Internet. Wir wünschen uns diesen Respekt von Gesellschaft, Eltern und Jugendlichen. Wichtig ist daher die Stärkung der Wertschätzung und des Respektes für jede einzelne Lehrerin, jeden einzelnen Lehrer durch Ministerium und Bildungsdirektion.

Respektloses Verhalten gegenüber Lehrpersonen im Internet ist nicht zu akzeptieren!

Newsletter des Schuljahres 2023/24 zum download

Maturaabrechnung 2024 (26/05/2024)

Administrative Belohnungen – GÖD Berufshaftpflichtversicherung (05/05/2024)

Vertragsumstellung – Bildungsförderungsbeitrag der GÖD (14/04/2024)

Lehrfächerverteilung – Herabsetzungen (08/01/2024)

Sonderurlaub – Kindergartenstreik (22/10/2023)

Europäische Woche der Lehrenden – Jubiläumsgeld (01/10/2023)

Schulbeginn: Lehrfächerverteilung und Stundenplan – Zeitkonto (03/09/2023)

Archiv


Familienunterstützung der GÖD

Die Zuerkennung der Familienunterstützung für Gewerkschaftsmitglieder erfolgt einmal jährlich für das laufende Kalenderjahr bei Erfüllung folgender Voraussetzungen:

  • eine Familie bezieht für drei oder mehr Kinder Familienbeihilfe
  • eine Familie bezieht für ein oder mehrere Kinder erhöhte Familienbeihilfe

Die Unterstützung ist abhängig von der Anzahl der Kinder und beträgt:

für 3 Kinder210,-
für 4 Kinder280,-
für jedes weitere Kindweitere 70,-

Die Familienunterstützung beträgt 140,- pro Kind für das erhöhte Familienbeihilfe bezogen wird.

Das Formular für das Ansuchen um Familienbeihilfe kann im Mitgliederbereich der GÖD heruntergeladen werden.

Urlaubsregelung für Direktionen und Lehrpersonen

Für Lehrkräfte im alten Dienstrecht und Schulleitungen sind Ferien und Urlaub in § 219 BDG geregelt. Für Lehrpersonen im neuen Dienstrecht findet sich die Regelung in § 42a VBG:

Lehrkräften im alten Dienstrecht haben während der Hauptferien Urlaub, sofern nicht besondere Verpflichtungen, wie Vertretung der Direktion oder Abhaltung von Prüfungen entgegensteht.

Direktorinnen und Direktoren haben, wenn für die klaglose Erledigung dringender Amtsgeschäfte vorgesorgt ist Urlaub während der Hauptferien, der erst nach Abwicklung der Schlussgeschäfte beginnt und fünf Tage vor Anfang des folgenden Schuljahres endet.

Vertragslehrpersonen im neuen Dienstrecht haben, wenn für die klaglose Erledigung dringender Amtsgeschäfte vorgesorgt ist und nicht besondere dienstliche Rücksichten (Abhaltung von Prüfungen u. dgl.) die persönliche Anwesenheit am Dienstort erfordern, Anspruch auf einen Urlaub während der Hauptferien, der frühestens nach Abwicklung der sie betreffenden Schlussgeschäfte beginnt und mit dem Montag vor Beginn des folgenden Schuljahres endet.

Eine Anwesenheit an der Schule ist in der letzten Ferienwoche nicht vorgesehen. Diese Zeit ist als Zeitraum für individuelle, lehrerspezifische Vorbereitungsarbeiten zu sehen. Gerade in der BMHS, wird dies vorwiegend zu Hause erfolgen. Eine durch die Schulleitung organisierte Vorbereitung auf das Unterrichtsjahr ist eine Diensteinteilung und daher ist entsprechend dem PVG das Einvernehmen mit der Personalvertretung herzustellen. Dabei ist auf die individuelle, lehrerspezifische Ausrichtung zu achten.

Information der BMHS Gewerkschaft zur letzten Ferienwoche

vorgezogenes Jubiläum anlässlich Pensionierung

Die Jubiläumszuwendung beträgt zwei Monatsbezüge beim 25-jährigen und vier Monatsbezüge beim 40-jährigen Dienstjubiläum. Es ist jener Monatsbezug heranzuziehen, der der besoldungsrechtlichen Stellung im Monat des Dienstjubiläums entspricht.

Für Vertragsbedienstete die zum Zeitpunkt der Fälligkeit der Jubiläumszuwendung teilbeschäftigt sind, ist die Jubiläumszuwendung nach dem durchschnittlichen Beschäftigungsausmaß im gesamten bisherigen Dienstverhältnis zu berechnen.

Lehrpersonen, die frühestens mit dem Regelpensionsalter in den Ruhestand treten bzw. in Pension gehen, besteht eine Sonderregelung. Sie erhalten die „große“ Jubiläumszuwendung mit ihrer Ruhestandsversetzung bzw. mit dem Enden des Dienstverhältnisses schon vor Erreichung der 40 „Dienstjahre“, wenn zu diesem Zeitpunkt mindestens 35 Jahre seit ihrem Jubiläumsstichtag vergangen sind.

GÖD-Informationen zur Jubiläumszuwendung anlässlich der Pensionierung

Arbeitsgemeinschaften

Zur Vorbereitung auf die mündlichen Prüfungen können Arbeitsgemeinschaften abgehalten werden. die Abgeltung ist in § 63b (3) Gehaltsgesetz geregelt.

der Lehrperson, die gemäß den geltenden Prüfungsordnungen mit der Abhaltung von Unterrichtseinheiten im Rahmen von Arbeitsgruppen zur Vorbereitung auf die mündliche Prüfung im Rahmen der Abschlussprüfung, der Diplomprüfung, der teilzentralen Reifeprüfung oder der teilzentralen Reife- und Diplomprüfung betraut ist, gebührt für jede gehaltene Unterrichtseinheit eine Abgeltung in Höhe von 2,5 von Hundert des Referenzbetrages gemäß § 3 Abs. 4. Arbeitsgruppen dürfen pro Prüfungsgebiet der mündlichen Abschlussprüfung, Diplomprüfung, Reifeprüfung oder Reife- und Diplomprüfung zum jeweiligen Haupttermin in der Anzahl gebildet werden, die dem Ergebnis der Teilung der Gesamtzahl der im Prüfungsgebiet zu betreuenden Prüfungskandidatinnen und Prüfungskandidaten durch 20, gegebenenfalls aufgerundet auf die nächste ganze Zahl, entspricht. Die Arbeitsgruppen dürfen im Umfang von bis zu vier Unterrichtseinheiten geführt werden.“

Im Haupttermin 2024 beträgt die Abgeltung € 82,40 pro Vorbereitungsstunde im Prüfungsgebiet. Zu beachten ist, dass Kandidatinnen und Kandidaten, die erst im Nebentermin antreten keine eigenen Vorbereitungsstunden erhalten, sondern im Haupttermin mitbetreut und damit auch mitverrechnet werden.

Beispiel Prüfungsgebiet Englisch und Prüfungsgebiet Mehrsprachigkeit:

Klasse A Englisch – 6 Kandidatinnen im Haupttermin und 1 Kandidatin im Nebentermin

Klasse B Englisch – 8 Kandidatinnen im Haupttermin

Klasse A Mehrsprachigkeit – 2 Kandidatinnen im Haupttermin

Arbeitsgemeinschaft Englisch: 15 Personen – 1 Arbeitsgemeinschaft mit insgesamt 4 Stunden

Arbeitsgemeinschaft Mehrsprachigkeit: 2 Personen – 1 Arbeitsgemeinschaft mit insgesamt 4 Stunden

Administrative Belohnung für Lehrkräfte – Meldefrist 14. Juni 2024

Für administrative Unterstützungen der Schulleitung durch Lehrkräfte im alten Dienstrecht können zweimal jährlich administrative Belohnungen gewährt werden. Als administrative Unterstützung werden im Erlass der BD Wien beispielsweise angeführt: Organisation des Tages der offenen Tür, Betreuung der Schulhomepage, Schulbuchaktion, Jahresbericht und ähnliches.

Für die Erstellung der Grundsätze zur Gewährung von administrativen Belohnungen hat die Personalvertretung gemäß § 9 (1) g PVG ein Mitwirkungsrecht. Die tatsächlich gewährten Belohnungen sind der Personalvertretung gemäß § 9 (3) f PVG schriftlich zu mitzuteilen.

Die Direktionen können für das 2. Semester des Schuljahres 2023/24 bis 14. Juni 2024 und für das 1. Semester des Schuljahres 2024/25 bis 20. September 2024 entsprechende Meldungen an die Bildungsdirektion übermitteln.

Gemäß RS 46/2001 des Unterrichtsministeriums können ausgeschüttet werden:

1 Lehrkraft – bei Schulen mit bis zu 11 Klassen

2 Lehrkräfte – bei Schulen mit 12 bis 21 Klassen

3 Lehrkräfte – bei Schulen mit 22 oder mehr Klassen

An berufsbildenden mittleren und höheren Schulen die in Abteilungen gegliedert sind, sollen die Belohnungen an Abteilungs- und Fachvorstehungen gewährt werden.

 

Für die Höhe der Belohnungen gelten zum 1.1.2024 folgende Werte:

L1

L2a2

L2a1

L2b1

L3

€ 597,47

€ 521,99

€ 474,57

€ 403,59

€ 346,43

 

Erlass der BD Wien zu Administrativbelohnung

Verträge im ersten Dienstjahr

Nach intensiven Verhandlungen mit Bildungsdirektion und Ministerium laufen nun auch in Wien Verträge im ersten Dienstjahr die im zweiten Semester eingegangen wurden bis Ende des Schuljahres (Vertrag endet mit Ende der Hauptferien), wenn im nächsten Schuljahr die Weiterbeschäftigung gesichert ist, bzw keine Befristungsgründe dagegen sprechen. Wir sind in jedem Einzelfall im Austausch mit der Bildungsdirektion, damit dies auch tatsächlich korrekt umgesetzt und der Sozialversicherung gemeldet wird.

FCG-Newletter zu Verträgen

Sabbatical

Für pragmatisierte Lehrerinnen und Lehrer und Vertragsbedienstete im alten Dienstrecht mit einem unbefristeten Vertrag besteht die Möglichkeit ein Freijahr anzusparen. In einer Rahmenzeit von zwei bis fünf Jahren kann nach zumindest der Hälfte der Ansparphase ein Freijahr konsumiert werden. Das Sabbatical kann auch mit Herabsetzungen kombiniert werden.

Alle Einzelheiten zum Sabbatical finden Sie im 11. FCG-Newsletter.

Antragsformulare im Bereich der Bildungsdirektion Wien finden Sie auf dem Formularserver der Bildungsdirektion Wien.

Vertragsumstellungen nach einem Jahr

Im Vorjahr wurden die Bildungsdirektionen angewiesen alle Verträge von Lehrpersonen nach einem Jahr auf unbestimmte Zeit umzustellen unter Beachtung der gesetzlichen Vorgaben. Befristungsgründe sind Induktions- und Ausbildungsphase sowie die ungesicherte Verwendung im Falle von Karenzvertretungen. Übersteigt die Dauer eines oder mehrerer mit der Lehrperson eingegangenen befristeten Dienstverhältnisse fünf Jahre, gilt das zuletzt eingegangene Dienstverhältnis als unbefristet.
Erlass vom 17. April 2023

Zeitkontoverbrauch – Antragsfrist 1. März 2024

für Lehrerinnen und Lehrer im alten Dienstrecht besteht die Möglichkeit Mehrdienstleistungen auf einem Zeitkonto anzusparen. Der Antrag zum Verbrauch der gutgeschriebenen Wochen-Werteinheiten ist bis spätestens 1. März des vorangehenden Unterrichtsjahres im Dienstweg einzubringen. Grundsätzlich sind 720 Werteinheiten anzusparen, um ein volles Freijahr zu konsumieren.

Die Voraussetzungen für den Verbrauch sind in § 61 Abs 16 Gehaltsgesetz geregelt.

  • Vollendung des 50. Lebensjahres zum Zeitpunkt des Beginns des Verbrauchs
  • Verbrauch in Form einer Freistellung von 50 % bis 100 % der regelmäßigen Lehrverpflichtung
  • im Schuljahr, in dem die Lehrperson in den Ruhestand versetzt wird, ist ein Verbrauch auch für einen Teil des Schuljahres zulässig

Für weitere Fragen zum Zeitkonto können Sie sich gerne an uns wenden oder lesen die FCG-News zum Thema Zeitkonto.

Jubiläumszuwendung

Gemäß § 20c Gehaltsgesetz kann aus Anlass der Vollendung einer Dienstzeit von 25 Jahren sowie von 40 Jahren für treue Dienste eine Jubiläumszuwendung gewährt werden.  Bei Pensionsantritt nach zumindest 35 Dienstjahren kann im Zuge der Ruhestandsversetzung bzw Pensionierung das 40-jährige Dienstjubiläum vorgezogen werden.

Den Stichtag zum Jubiläum finden Sie im Bildungsportal (ESS), wo Sie auch Ihren Gehaltszettel abrufen. Eine genaue Anleitung können Sie in der LEHRERiNNEN INFO zum Jubiläumsstichtag finden.