Administrative Belohnung für Lehrkräfte – Meldefrist 14. Juni 2024

Für administrative Unterstützungen der Schulleitung durch Lehrkräfte im alten Dienstrecht können zweimal jährlich administrative Belohnungen gewährt werden. Als administrative Unterstützung werden im Erlass der BD Wien beispielsweise angeführt: Organisation des Tages der offenen Tür, Betreuung der Schulhomepage, Schulbuchaktion, Jahresbericht und ähnliches.

Für die Erstellung der Grundsätze zur Gewährung von administrativen Belohnungen hat die Personalvertretung gemäß § 9 (1) g PVG ein Mitwirkungsrecht. Die tatsächlich gewährten Belohnungen sind der Personalvertretung gemäß § 9 (3) f PVG schriftlich zu mitzuteilen.

Die Direktionen können für das 2. Semester des Schuljahres 2023/24 bis 14. Juni 2024 und für das 1. Semester des Schuljahres 2024/25 bis 20. September 2024 entsprechende Meldungen an die Bildungsdirektion übermitteln.

Gemäß RS 46/2001 des Unterrichtsministeriums können ausgeschüttet werden:

1 Lehrkraft – bei Schulen mit bis zu 11 Klassen

2 Lehrkräfte – bei Schulen mit 12 bis 21 Klassen

3 Lehrkräfte – bei Schulen mit 22 oder mehr Klassen

An berufsbildenden mittleren und höheren Schulen die in Abteilungen gegliedert sind, sollen die Belohnungen an Abteilungs- und Fachvorstehungen gewährt werden.

 

Für die Höhe der Belohnungen gelten zum 1.1.2024 folgende Werte:

L1

L2a2

L2a1

L2b1

L3

€ 597,47

€ 521,99

€ 474,57

€ 403,59

€ 346,43

 

Erlass der BD Wien zu Administrativbelohnung

Verträge im ersten Dienstjahr

Nach intensiven Verhandlungen mit Bildungsdirektion und Ministerium laufen nun auch in Wien Verträge im ersten Dienstjahr die im zweiten Semester eingegangen wurden bis Ende des Schuljahres (Vertrag endet mit Ende der Hauptferien), wenn im nächsten Schuljahr die Weiterbeschäftigung gesichert ist, bzw keine Befristungsgründe dagegen sprechen. Wir sind in jedem Einzelfall im Austausch mit der Bildungsdirektion, damit dies auch tatsächlich korrekt umgesetzt und der Sozialversicherung gemeldet wird.

FCG-Newletter zu Verträgen

Sabbatical

Für pragmatisierte Lehrerinnen und Lehrer und Vertragsbedienstete im alten Dienstrecht mit einem unbefristeten Vertrag besteht die Möglichkeit ein Freijahr anzusparen. In einer Rahmenzeit von zwei bis fünf Jahren kann nach zumindest der Hälfte der Ansparphase ein Freijahr konsumiert werden. Das Sabbatical kann auch mit Herabsetzungen kombiniert werden.

Alle Einzelheiten zum Sabbatical finden Sie im 11. FCG-Newsletter.

Antragsformulare im Bereich der Bildungsdirektion Wien finden Sie auf dem Formularserver der Bildungsdirektion Wien.

Vertragsumstellungen nach einem Jahr

Im Vorjahr wurden die Bildungsdirektionen angewiesen alle Verträge von Lehrpersonen nach einem Jahr auf unbestimmte Zeit umzustellen unter Beachtung der gesetzlichen Vorgaben. Befristungsgründe sind Induktions- und Ausbildungsphase sowie die ungesicherte Verwendung im Falle von Karenzvertretungen. Übersteigt die Dauer eines oder mehrerer mit der Lehrperson eingegangenen befristeten Dienstverhältnisse fünf Jahre, gilt das zuletzt eingegangene Dienstverhältnis als unbefristet.
Erlass vom 17. April 2023

Zeitkontoverbrauch – Antragsfrist 1. März 2024

für Lehrerinnen und Lehrer im alten Dienstrecht besteht die Möglichkeit Mehrdienstleistungen auf einem Zeitkonto anzusparen. Der Antrag zum Verbrauch der gutgeschriebenen Wochen-Werteinheiten ist bis spätestens 1. März des vorangehenden Unterrichtsjahres im Dienstweg einzubringen. Grundsätzlich sind 720 Werteinheiten anzusparen, um ein volles Freijahr zu konsumieren.

Die Voraussetzungen für den Verbrauch sind in § 61 Abs 16 Gehaltsgesetz geregelt.

  • Vollendung des 50. Lebensjahres zum Zeitpunkt des Beginns des Verbrauchs
  • Verbrauch in Form einer Freistellung von 50 % bis 100 % der regelmäßigen Lehrverpflichtung
  • im Schuljahr, in dem die Lehrperson in den Ruhestand versetzt wird, ist ein Verbrauch auch für einen Teil des Schuljahres zulässig

Für weitere Fragen zum Zeitkonto können Sie sich gerne an uns wenden oder lesen die FCG-News zum Thema Zeitkonto.

Jubiläumszuwendung

Gemäß § 20c Gehaltsgesetz kann aus Anlass der Vollendung einer Dienstzeit von 25 Jahren sowie von 40 Jahren für treue Dienste eine Jubiläumszuwendung gewährt werden.  Bei Pensionsantritt nach zumindest 35 Dienstjahren kann im Zuge der Ruhestandsversetzung bzw Pensionierung das 40-jährige Dienstjubiläum vorgezogen werden.

Den Stichtag zum Jubiläum finden Sie im Bildungsportal (ESS), wo Sie auch Ihren Gehaltszettel abrufen. Eine genaue Anleitung können Sie in der LEHRERiNNEN INFO zum Jubiläumsstichtag finden.

Ansparen auf das Zeitkonto – Antragsfrist 30. September

Lehrkräfte im alten Dienstrecht können MDLs als Zeitguthaben ansparen und später konsumieren. Der Antrag muss bis 30. September im Dienstweg eingebracht werden. Der Verbrauch kann nach Vollendung des 50. Lebensjahres erfolgen. Für eine volle Freistellung müssen 720 Stunden angespart werden. Die Freistellung muss mindestens 50 % betragen. Für nicht durch Freistellung konsumierte Stunden kann eine Auszahlung beantragt werden.

Antrag Zeitkonto Wien

LehrerInnen-Info zum Zeitkonto

Administrative Belohnungen für Lehrkräfte

Für administrative Unterstützungen der Schulleitung durch Lehrkräfte im alten Dienstrecht können zweimal jährlich administrative Belohnungen gewährt werden. Als administrative Unterstützung werden im Erlass der BD Wien beispielsweise angeführt: Organisation des Tages der offenen Tür, Betreuung der Schulhomepage, Schulbuchaktion, Jahresbericht und ähnliches. Die Direktionen können für das 2. Semester des Schuljahres 2022/23 bis 16. Juni 2023 und für das 1. Semester des Schuljahres 2023/24 bis 22. September 2023 entsprechende Meldungen an die Bildungsdirektion übermitteln.

Gemäß RS 46/2001 können ausgeschüttet werden:

1 Lehrkraft – bei Schulen mit bis zu 11 Klassen

2 Lehrkräfte – bei Schulen mit 12 bis 21 Klassen

3 Lehrkräfte – bei Schulen mit 22 oder mehr Klassen

An berufsbildenden mittleren und höheren Schulen die in Abteilungen gegliedert sind, sollen die Belohnungen an Abteilungs- und Fachvorstehungen gewährt werden.

Für die Höhe der Belohnungen gelten zum 1.1.2023 folgende Werte:

L1 – € 547,40

L2a2 – € 478,20

L2a1 – € 434,80

L2b1 – € 369,80

L3 – € 317,40

Urlaubsregelung für Lehrkräfte und Direktionen

Für Lehrkräfte im alten Dienstrecht und Schulleitungen sind Ferien und Urlaub in § 219 BDG geregelt. Für Lehrpersonen im neuen Dienstrecht findet sich die Regelung in § 42a VBG:

Lehrkräften (im alten Dienstrecht) haben während der Hauptferien Urlaub, sofern nicht besondere Verpflichtungen, wie Vertretung der Direktion oder Abhaltung von Prüfungen entgegensteht.

Direktorinnen und Direktoren haben, wenn für die klaglose Erledigung dringender Amtsgeschäfte vorgesorgt ist Urlaub während der Hauptferien, der erst nach Abwicklung der Schlussgeschäfte beginnt und fünf Tage vor Anfang des folgenden Schuljahres endet.

Vertragslehrpersonen im neuen Dienstrecht haben, wenn für die klaglose Erledigung dringender Amtsgeschäfte vorgesorgt ist und nicht besondere dienstliche Rücksichten (Abhaltung von Prüfungen u. dgl.) die persönliche Anwesenheit am Dienstort erfordern, Anspruch auf einen Urlaub während der Hauptferien, der frühestens nach Abwicklung der sie betreffenden Schlussgeschäfte beginnt und mit dem Montag vor Beginn des folgenden Schuljahres endet.

Eine Anwesenheit an der Schule ist in der letzten Ferienwoche nicht vorgesehen. Diese Zeit ist als Zeitraum für individuelle, lehrerspezifische Vorbereitungsarbeiten zu sehen. Gerade in der BMHS, wird dies vorwiegend zu Hause erfolgen. Eine durch die Schulleitung organisierte Vorbereitung auf das Unterrichtsjahr ist eine Diensteinteilung und daher ist entsprechend dem PVG das Einvernehmen mit der Personalvertretung herzustellen. Dabei ist auf die individuelle, lehrerspezifische Ausrichtung zu achten.

Weiterverwendung während Schwangerschaft und Karenz

Durch unser nachdrückliches Auftreten haben wir erreicht, dass nun auch in Wien alle Bundeslehrerinnen mit befristeten Verträgen die Möglichkeit haben, auch im Falle einer Schwangerschaft oder Elternkarenz um Weiterverwendung anzusuchen. Generell werden nunmehr Kolleginnen weiterverwendet, auch wenn sie im nächsten Schuljahr den Dienst aufgrund einer Mutterschaftskarenz nicht antreten. Dies gilt maximal zwei Mal, sodass die Zeitspanne von zwei Jahren Elternkarenz gewährleistet ist. Sollte im darauf folgenden Schuljahr kein Dienstantritt erfolgen, endet das Dienstverhältnis aufgrund Zeitablaufs.

Informationen zu MDLs und Schwangerschaft: 7. FCG-Newsletter 2022/23